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Serie von Automatensprengungen in Berlin: Täter hinterlassen Schneise der Verwüstung

Bombenserie in Deutschland und Berlin! In der Nacht kam es erneut zu einer Geldautomatensprengung in Berlin. Gegen 3:10 Uhr wurde ein Geldautomat im Eingangsbereich eines Kaufland-Marktes im Märkischen Viertel durch eine heftige Explosion zerstört. Es ist bereits der zweite Vorfall dieser Art innerhalb von zwei Tagen. Hier alle Hintergründe:

Explosion im Märkischen Viertel hinterlässt massive Schäden

Am frühen Sonntagmorgen drangen drei bislang unbekannte Täter in die Kaufland-Filiale am Eichhorster Weg ein, nachdem sie die Automatiktür mit Spezialwerkzeug aufgebrochen hatten. Kurz darauf ereignete sich die Explosion, die eine starke Druckwelle auslöste: Fenster wurden aus ihren Rahmen gerissen, und Teile der Deckenverkleidung stürzten ein. Die Täter entkamen mit den Geldkassetten, während der Automat in Trümmern lag. Ein Augenzeuge berichtete, dass drei Männer zu Fuß vom Tatort flüchteten. Ob sie anschließend in ein Fahrzeug stiegen, ist unklar. Das Landeskriminalamt (LKA) hat die Ermittlungen aufgenommen.

Weitere Tat in Charlottenburg wenige Stunden zuvor

Bereits am späten Samstagabend wurde ein Geldautomat neben einem Edeka-Markt am Heckerdamm in Charlottenburg gesprengt. Hierdurch flog die Tastatur des Automaten mit solcher Wucht, dass sie die Fensterscheibe des Marktes durchschlug und erst 25 Meter weiter an der Wursttheke landete. Eine Anwohnerin hörte Männerstimmen und das Wegfahren eines Autos. Allerdings gingen die Täter in diesem Fall leer aus.

Zunahme der Sprengungen in Berlin

Die Serie von Geldautomatensprengungen in Berlin reißt nicht ab: Innerhalb von dreieinhalb Wochen wurden acht Fälle registriert, bei denen Automaten gesprengt oder versucht wurde, sie zu sprengen. Ob die beiden jüngsten Taten von derselben Tätergruppe begangen wurden, bleibt bislang unklar. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung der Vorfälle beitragen können.