Die Sportwelt steht unter Schock! Ein tragisches Unglück in den Walliser Bergen hat ein Leben ausgelöscht – und eine Familie in tiefe Trauer gestürzt. Ein beliebter Olympia-Star starb bei einem schrecklichen Lawinenabgang!
Gegen 12.15 Uhr kam es auf der Ostseite des Hockuchriz auf rund 2400 Metern Höhe zu dem folgenschweren Unglück. Kestenholz war gemeinsam mit einem Begleiter unterwegs, als sich plötzlich aus bislang ungeklärter Ursache eine Lawine löste. Die Schneemassen rissen den 50-Jährigen mit und verschütteten ihn. Sein Begleiter blieb unverletzt und schlug sofort Alarm. Rettungskräfte suchten fieberhaft nach dem Extremsportler. Kestenholz wurde schließlich gefunden und per Helikopter ins Krankenhaus nach Visp geflogen, später nach Sitten verlegt – doch alle Hilfe kam zu spät. Er erlag seinen schweren Verletzungen.
Ueli Kestenholz schrieb Schweizer Sportgeschichte. 1998 gewann er bei den Olympischen Winterspielen in Nagano Bronze im Riesenslalom – der größte Erfolg seiner Karriere. Dazu kamen zwei Weltmeistertitel sowie Gold bei den X-Games. Nach dem Karriereende 2006 zog es ihn weiter in die Extreme: Speedflying, Freeride, Filmprojekte – die Berge blieben sein Zuhause.
Der Tod des Ausnahmesportlers trifft nicht nur die Szene hart, sondern vor allem seine Familie. Kestenholz hinterlässt seine Ehefrau und zwei Söhne im Alter von 17 und 9 Jahren. Ein Leben voller Abenteuer, Leidenschaft und Mut – beendet durch eine einzige, tödliche Lawine.
Ein Schicksalsschlag, der zeigt: Die Berge geben viel, aber sie nehmen manchmal alles.